• Die Holzteile stammen von einem schmäle­ren Anbau der Kapelle.
  • Die Holzteile sind vor Wiederverwendung mit besseren Werkzeugen und nach genaueren Maßen aus dem Holz der alten Kapelle her­ausgearbeitet worden, oder
  • das Holz der beiden Häuser stammt über­haupt nicht von der Kapelle.


In Midlum bestand die Meinung, daß die Kapel­le mit einem Kloster verbunden war. Wie lang das Gesamtgebäude ursprünglich gewesen ist und ob seine Längsachse von Westen nach Osten oder von Norden nach Süden gezeigt hat, erhoffte man sich von künftigen Ausgrabungen, zu denen es aber nicht gekommen ist.  Von den Holzteilen dieses Hauses sind noch ein Querbalken, eine Dachsparre sowie Stücke von einem Längsbalken und von einem Ständer üb­riggeblieben, aus denen sich die Hauptmaße der alten Kapelle ermitteln ließen. Der durch Beilhiebe an beiden Enden der Dachneigung entsprechend abgeschrägte, 7,7 m lange, 30 cm breite und 28 cm hohe Quer­balken ruhte auf 24 cm breiten und 28 cm ho­hen Längsbalken, die wiederum von 22 x 22 cm starken Ständern getragen wurden, welche mit einer Zunge von 22 x 6 cm Querschnitt durch eine entsprechende Aussparung des Längsbal­kens hindurch und mit einem Zapfen in eine 6 x 6 x 6 cm Aushöhlung des Balkens hineinrag­ten. Föhr wird erstmals urkundlich im sogenannten „Erbbuch" von König Waldemar II. erwähnt (dieses wurde während der Jahre 1231 bis 1259 geschrieben) und war in zwei Harden geteilt, nämlich dem „Vesterhereth" (Westerharde) und dem „Hosterhereth" (Osterharde oder Osterland Föhr). Osterharde gehörte ohne Unterbrechung zum Herzogtum Schleswig;  die Westerharde seit 1400 bis 1864 zum Dänischen Reichsge­biet. Die. Siegel dieser beiden Harden finden sich noch auf Altbriefen bis in das Jahr 1850. Auf einer gleichzeitig angelegten Landkarte verlief die Hardengrenze quer durch Föhr, wobei der nördliche Teil zur Westerharde gehörte (die Grenze verlief durch Nieblum); Amrum gehörte ebenfalls zur Westerharde - Föhr. Damals konnte man allerdings noch nicht von einer In­sel sprechen. Erst durch die späteren Sturm­fluten und Landabbrüche entstand die Insel. Es soll damals zwei Hauptwege auf Föhr gegeben haben, die sog. Salzstraßen, auf denen das be­gehrte Salz nach dem Norden und andere Wa­ren nach dem Süden transportiert wurden. Die eine Straße führte über Ripe-Utersum-Borgs-um, die andere über Tondern-Oldsum. Midlum lag als namenlose Siedlung in der Mitte zwi­schen den beiden Wegen und erhielt 1462 den Namen „Middelum" = Mittlere Stätte oder Mitt­lere Heimstadt.  

1462
Aus folgenden, im Schloß Gottorf gefun­denen Dokumenten „Liber censualis episcopi Slesvicensis" und „Historisches Ortsnamen-Lexikon von Schleswig-Hol­stein" geht die Namensgebung von Middelum auf das Jahr 1462 (gemein­sam mit Boldixum und Alkersum) zu­rück und kann daher als das Jahr der Gründung für Midlum historisch ge­nannt werden. In diesem Jahre zahlten 12 Föhringer Dorfschaften Landgeld an das Bistum Schleswig, darunter auch Midlum.  

1464
Aus dem „Hölzernen Register", einem Verzeichnis des Kirchenvermögens der drei Föhrer Kirchen, geht hervor, daß die Kirche „St. Johannis" auch Kirchenland im Gemeindebezirk Midlum besitzt.  

1492
Der Deich wurde vollendet; es sollen etwa 22 km Sommerdeich gewesen sein, je­doch teilweise nur bis zur Höhe von 1,5 m; daher werden auch in Zukunft Deich­brüche und Überschwemmungen mög­lich.  

1500
Über die nächsten 100 Jahre ist von der Gemeinde nichts aktenkundiges hinter­lassen worden. Der größte Verlust an Aufzeichnungen und Niederschriften, die im Kirchenarchiv aufbewahrt wurden und die für die Chronik der Gemeinde von Bedeutung gewesen wären, ist durch den Brand der Kirche St. Johannis im Jahre 1598 entstanden.  

1600
Magister Otto Richardi (Ocke Rörden), Sohn des Schmackschiffers Rörd Arfsten in Midlum, wird Pastor zu St. Johannis. Er stirbt 1603 im Alter von 35 Jahren, wird nicht auf dem Friedhof, sondern vor dem Altar von St. Johannis beigesetzt.  

1610
Zum Midlumer Deichbau wurde erst­mals eine Schubkarre verwendet; vorher kannte man diese nicht.  

1634
In der großen Flut vom 11. Oktober ging der größte Teil von Nordstrand und den Halligen unter. Nur 3000 von 10 000 Menschen konnten ihr Leben retten. Vie­le Überlebende flohen auf die sicheren Geesthöhen von Föhr (auch nach Mid­lum), wo keine Menschenleben zu bekla­gen waren.  

1654
zählte man in Midlum 110 Kühe, 48 Och­sen, 98 Stück Jungvieh und 401 Schafe (einschl. Lämmer).  

1672
Die Gemeinden Midlum, Oevenum und Alkersum vereinigen sich zum Aufbau ei­nes gemeinschaftlichen Schulhauses in der Nähe der Alkersumer Mühle. Zum Schulhalter wurde vom Visitatorium in Tondern der Organist Hans Christian Garrnow eingesetzt.  

1706
Wyk erhält die Fleckengerechtsame mit einem eigenen Gerichtsvogt. Die Ge­schichte Midlums ist eng mit der von Wyk verbunden. Man hielt es für die be­ste Lösung, die alten Dörfer in Osterland Föhr von Wyk zu trennen, da der Gegen­satz zwischen ihnen immer stärker wur­de. Das geschah durch die Herzogin Hedwig Sophie und Herzog Christian August;   am   15.04.1706   erhielt   Wyk  die Fleckengerechtigkeit und am 05.12.1710 das Marktrecht verliehen. Der Warenumschlag erfolgte in dieser Zeit auf der vertieften Wasserlösung in Midlum. Er ist letztmalig 1707 erwähnt. Danach hat die Binnenschiffahrt nach Midlum wegen Verschlickung nachgelas­sen und 1711 vollkommen aufgehört. Der Midlumer Hafen war dort, wo später der Weg vom Bauernhof Cornelius Arfsten in Midlum in die Marsch führte (Richtung Aussiedlungshof 9). Die Lager­halle stand etwa da, wo das am 06.02.1972 abgebrannte Wohn- und Wirtschaftsgebäude von C. Arfsten stand.  

1717
In der Nacht von Heiligabend zum ersten Weihnachtstag erfolgte eine heftige Sturmflut. Der Osterland Föhrer Deich wurde an vier Stellen beschädigt und das Wasser stieg vier Ellen über die Landflä­che und drang in mehrere Wohnungen ein.  

1723
Midlum trennt sich von der Gemein­schaftsschule; der Unterricht wird zu­nächst in einem Privathaus erteilt. Wyk wird in diesem Jahr die Fährgerech­tigkeit erteilt; jedoch nur mit Segelschif­fen.  

1750
Midlum erhält die erste Schule. Das Dorf Midlum hat 86 Wohnungen  

1766
Die Midlumer Vogelkoje wird am späte­ren Ackerum Hof angelegt. Hierfür war eine königliche bzw. staatliche Konzessi­on erforderlich; die Vogelkoje wird auf Partnerschaft betrieben.  

1767
Bei einem Schiffsunglück vor Helgoland, das Schiff befand sich auf der Reise von Amsterdam nach Föhr, ertranken 56 Personen, davon drei aus Midlum, sechs aus Oevenum und neun aus Alkersum.  

1768
Am 22. April verstarb im Alter von 12 Jahren Andreas Paven, Sohn des Kapi­täns Boh Knut Paven, dessen Schiff im Jahre 1767 vor Helgoland untergegan­gen war. Laut Kirchenbuch soll die 15jährige Jung Ehlen Jacobs aus Mid­lum, die sehr boshaft gewesen sein soll, den Knaben entsetzlich geprügelt und anschließend an einer Hausmauer mit einem Strick erdrosselt haben. Man ver­mutet einen Racheakt der Minderjähri­gen, für den beim Untergang des Schiffes von Paven ertrunkenen Vater. Drei Chir­urgen, ein Rathmann und ein Arzt sollen zur Feststellung der Todesfolge hinzuge­zogen worden sein.  

1769
Die erste Volkszählung erfolgt auf Föhr und wird sehr genau durchgeführt. Es wird neben dem Namen und Vornamen auch der Beruf angegeben bzw. Ehefrau, dann Sonstiges (verheiratet/unverheira­tet) und das Lebensalter. Zu jener Zeit bekam die Ehefrau nach ih­rer Verheiratung den Vornamen des Ehe­mannes als Familiennamen, in dem die­sem ein „s" oder „sen" oder „n" angehängt wurde. Die Ehefrau von Boh Peters mit Namen Marret hieß danach Marret Bohn. Die Kinder tragen dann auch den Namen Bohn. Oder: Danklef Knudten ... die Ehefrau Krassen heißt dann nach der Heirat Krassen Danklefs. Manche Bürger waren mit der Namensgebung nicht ein­verstanden. Werner Heinz berichtet über den aus Husum stammenden Midlumer Einwohner Joachim von Hagen. Pastor Jürgen Hinrichsen hat dessen Kinder auf den Namen .Joachims" taufen wollen; damit war der Vater jedoch nicht einver­standen, sondern wünschte, sie sollten seinen Stammnahmen haben. Der Pa­stor gab nach, schrieb aber nicht „von Hagen" sondern „Vonhagen". Eine der Töchter, steht im Standesregister als eine Geborene „Vonhagen". Die Dorfbe­völkerung setzte sich in dieser Zeit zu 42 % aus Personen unter 21 Jahren, zu 47 % zwischen 22 und 60 Jahren und zu 11 % über 60 Jahren zusammen. 11 % waren in der Landwirtschaft tätig, 12,5 % fuhren zur See, außerdem gab es 5 Tagelöhner, 4 Handwerker und 1 Chi­rurg, 7 % der Dorfbewohner waren Wit­wen, deren Männer auf See geblieben wa­ren. Im Dorf bestehen 84 Wohnungen.  

1777
Die Seefahrer Paul Boyen aus Midlum und Hans Knudtsen aus Wyk fuhren mit Commandeur Volkert Jensen von Am­sterdam nach Grönland; das Schiff war im Eis festgesessen; sie gingen zu Fuß landeinwärts und wurden von Hunger und Kälte aufgerieben.  

1778
Georg Philip Hassold, geb. 1747, kommt nach Midlum; er war in voller Uniform desertiert und kam über Holland (wo er der Navigation kundig wurde) nach Föhr. Im Jahre 1781 heiratete er Kerrin Marti­nen aus Midlum. Er wurde später Schiffscommandeur und bereiste als sol­cher Afrika und Südamerika. Danach bestellte man ihn zum Rathmann und Deichvogt in Midlum. Er stirbt 1835 im Alter von 87 Jahren. Durch ihn kommt der Name Hassold auf die Insel; da es kein Föhrer Name war, wurden seine Nachkommen nicht wie üblich nach dem Vornamen des Vaters benannt, sondern behielten den Namen Hassold.  

1792
Erneut Deichbrüche und Überschwem­mungen in der Marsch.  

1800
Am 19. May wird Tücke Simons aus Midlum zum Rechensmann bestellt.  

1802
In der Nacht vom 28. zum 29. September wütet ein Großfeuer in Midlum, wobei 7 Wohnhäuser, Ställe und Scheunen ver­nichtet wurden. Es betrifft die Häuser: Nr. 37, Nr. 40, Nr. 41, Nr. 44, Nr. 50, Nr. 48, Nr. 49. Zum Jahresende zählte man in Midlum nur noch 53 Wohnungen.  

1809
In Midlum sind 72 Schüler.  

1824
In einem Schreiben an den Land- und Gerichtsvogt zu Osterland Föhr beklagen sich der Bauernvogt und Rathmann Tücke Simons Groot und 8 Bauern aus Midlum darüber, daß Oevenumer Bau­ern auf dem Midlumfeld einen „ungehö­rigen und schrägen Fußsteig anlegten" (zwischen Baasenhoog und Kabel­ackerum), wodurch die Geestfrüchte Schaden erlitten und zur Winterzeit das Wasser nicht ablaufen kann.  

1825
In der Nacht vom 3. zum 4. Februar brach der Deich an mehreren Stellen; 4000 Schafe ertranken, davon allein 253 von Midlumer Schafhaltern. Die Flut er­reichte eine Höhe von 4 Meter über Nor­mal (siehe auch Häuserinformation zu Bi de Krog 10"). Zwischen Goting und Nieblum trennte die Flut die Insel in zwei Teile; mehr als 20 Häuser stürzten ein. Über die im Zuge dieser Deichbrüche aufgetretenen Schäden wird unter dem 9.3.1825 eine ausführliche Liste aufge­stellt, welche die Repräsentanten in Mid­lum auf Osterland Föhr (Philip Hassold, Knud Erken, Tycke S. Groot und N. Volkerts) unterzeichneten. Diese Aufstel­lung findet sich im Landesarchiv Schloß Gottorf, Schleswig.  

1827
Das Midlumer Schulhaus (erbaut 1750) wird umgebaut und zum Viereck mit ei­nem speziellen Vorraum, in welchem die Kinder ihre Kopfbedeckung aufhängen konnten.  

1835
Die Häuserzahl in Midlum beträgt 53!  

1836
Wilhelm Hinrich Jenßen, 25 Jahre alt, empfing am 23. März, drei Monate nach seiner Heirat, bei einer Brautfahrt durch Unvorsichtigkeit eines Midlumer Jüng­lings eine Schußwunde am Kinn worauf­hin er verstarb. Am 18. May traf ein Flü­gel der Alkersumer Mühle ein siebenjäh­riges Mädchen. Ihr Tod erfolgte wenige Stunden später.  

1857
Am 5. Februar erteilt das ,Amthaus Tonder" dem Brautpaar Andreas Gerrits in Wrixum und Maria Christine Jürgens aus Midlum die Genehmigung sich im Hause durch die Hand eines Priesters trauen zu lassen (Haustrauung!).  

1860
Es findet eine Volkszählung statt, an wel­cher 306 Personen in Midlum gezählt werden. Das durchschnittliche Lebens­alter betrug 44 Jahre. 26 % arbeiten in der Landwirtschaft, 7 % fahren zur See, 14 % Tagelöhner, 3,5 % Handwerker so­wie ein Kroger, ein Handelsmann, ein Lehrer und Organist und „der Rest Wit­wen und Kinder"  

1864
Am 18. July wurde die Insel Föhr durch die 6. Companie des Kaiserl. Königl. Oesterreichischem 9. Feldjäger - Batalli­ons und den Oesterreichischen Kriegs­schiffen „Wall", „Seehund" und „Elisa­beth" und das Preuß. Kanonenboot ,ßlitz" von der Dänen-Herrschaft befreit.  

1880
Am 31. May fand das Richtfest für das neues Schulgebäude in Midlum statt. Die Einwohnerzahl in Midlum beträgt 270 Personen; 64 Häuser. An Deichlasten sind jährlich 16,- Mark je Hektar zu zahlen. Es wird bezahlt für einen 3jährigen Ochsen 240 bis 300 Mark, eine gute Milchkuh kostet ebenso­viel, ein gutes Schaf kostet 40,- Mark, 1 Zentner Gerste 14,-, 1 Zentner Hafer 8,-, 1 Zentner Kartoffeln 9,-.  

1882
Um in Zukunft eine organisierte Brand­bekämpfung durchführen zu können, wird am 7. Januar die „Freiwillige Feuer­wehr Midlum" gegründet; in einigen an­deren Föhrer Ortschaften bestehen be­reits freiwillige Feuerwehren.

1888
In Midlum wird eine Meierei gebaut, an welche auch die Landwirte aus den be­nachbarten Dörfern die Milch anliefern.  

1896
An Wochentagen verkehrt zwischen Oldsum und Wyk über Midlum eine Pferde­kutsche genannt „Hoffmanns Omnibus". Das Gefährt kann 10-12 Personen auf­nehmen. Haltestelle in Midlum ist „Gast­hof Boysen". Auf der Fahrt nach Wyk be­kommt der Kutscher während des Auf­enthaltes eine Tasse Kaffee, auf der Rückfahrt 1 Glas Grog.  

1909
Midlum hat 61 Haushaltungen; in 35 wird friesisch, in 25 plattdeutsch und in einem hochdeutsch gesprochen.  

1924
Nachdem bereits in mehreren Inseldör­fern Jugendfeuerwehren bestehen, wird heute, am 10. Januar, auch in Midlum eine Jugendfeuerwehr gegründet.  

1925
Am 5. Januar, abends 10 Uhr Feuer­alarm; es brennen Wirtschaftsgebäude und Stallung von Ackerum-Hof; das Wohnhaus wurde gerettet. Brandursa­che unbekannt. Am 6. Januar beantragt die Feuerwehr die Anschaffung von 5 Feuerhörnern, die in der Gemeinde zu verteilen sind. In diesem Jahre werden keine Kinder eingeschult; die Schülerzahl beträgt nur noch 39. 16. Juni; nach der heutigen Volkszäh­lung hat Midlum 292 Einwohner.  

1926
Eben vor Jahresschluß wurde unser Dorf (zusammen mit Alkersum und Oevenum) mit einer freudigen Errungenschaft bekannt gemacht: Elektrisches Licht Für das Ortsnetz mußte die Gemeinde eine Schuldenlast von Reichsmark 10.000.- tragen.  

1928
Der Kapitän Jan Arndt Hinrichsen aus Midlum wollte seiner Gemeinde für das Schulhaus eine neue Glocke schenken; leider ging das Schiff, auf dem sich auch die Glocke befand, in schwerem Sturm vor der holl. Küste mit der gesamten Be­satzung unter. Hinrichsen wollte zum Frühjahr 1929 von der Seefahrt Ab­schied nehmen.  

1947
Am 14. Februar durchbrechen Hermann Nissen und Simon Jacobsen den Eisgür­tel, der die Insel umschließt. Bereits 1813/14 fuhr man bis März mit Pferd und Wagen von Föhr nach Südwesthöm.  

1959
Beginn der Flurbereinigung in Midlum am 20. Januar.  

1960
Am 15. Februar bekommt Midlum neue Straßenbeleuchtung und zwar 11 Lam­pen, davon 4 an der Hauptstraße. Preis DM 4.500,00  

1968
In Midlum zählt man 75 Haushaltungen (die gleiche Anzahl wie 1889); in 18 spricht man friesisch, in 34 plattdeutsch und in 9 mehrsprachig!  

1976
3. Januar. Seit den frühen Morgenstun­den tobt ein Orkan aus Nordwest! Um 10 Uhr Sirenenalarm, da die Gefahr eines Deichbruches besteht.
7. Januar. Ab heute die erste Müllabfuhr in Midlum; jeder Haushalt erhält 25 Pla­stiksäcke pro Jahr, zum Preise von DM 50.-. Bisher konnten die Midlumer ihren Müll kostenlos zur Alkersumer Müllkuh­le bringen, da die Kuhle auf Midlumer Grund lag. Am 23. März wurde die im Jahre 1750 erbaute erste eigenständige Schule abge­rissen.      


Dieser Text stellt lediglich einen Auszug aus der Chronik der Gemeinde Midlum, Unser Dorf, dar.
Copyright Gemeinde Midlum Wer Interesse hat, mehr über Midlum zu erfahren, kann das Buch käuflich erwerben. Hierzu bitte an Tanja Friedrich wenden, Telefon 04681 - 501386. 

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